Identitätsprüfung

Eröffnen Personen ein Girokonto bei einer Bank oder Sparkasse, ist diese zu einer Identitätsprüfung des Antragstellers verpflichtet. Die gesetzliche Verpflichtung dieser Prüfung resultiert einerseits aus den Richtlinien des Geldwäschegesetzes, das auch die Dokumentation aller zur Identifikation genutzten Unterlagen verlangt. Andererseits identifiziert ein Kreditinstitut seinen Kunden natürlich auch im Eigeninteresse. Im Rahmen einer Kontoeröffnung wird die Identität eines Antragstellers im Regelfall anhand eines Personalausweises oder Reisepasses geprüft. Handelt es sich dabei um einen Reisepass, ist zwingend auch eine Meldebestätigung nötig, um allen Anforderungen der Identitätsprüfung zu genügen. Der Grund dafür liegt darin, dass innerhalb eines Reisepasses keine Anschrift seines Inhabers festgehalten ist.

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