Dauerauftrag

Viele der gängigen Zahlungen werden von Banken und Sparkassen per Dauerauftrag ausgeführt. Typisches Merkmal eines Dauerauftrages ist die Regelmäßigkeit seiner Ausführung. Denn ein solcher Auftrag ist letztlich nichts anderes als eine terminlich immer wiederkehrende Überweisung auf ein bestimmtest Gegenkonto. Aus diesem Grund werden Daueraufträge auch als eine Form der Überweisung betrachtet.

Der Dauerauftrag wird vom Inhaber eines Girokontos eingerichtet, wobei der Auftrag direkt an das betreffende Konto gebunden ist. Dessen Inhaber gibt an, welchen Betrag er regelmäßig per Dauerauftrag überweisen lassen möchte. In diesem Zusammenhang sind auch die Empfängerangaben und eine Angabe zum Ausführungsturnus notwendig. Die meisten Kreditinstitute ermöglichen dabei monatliche, vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Ausführungen von Daueraufträgen, wobei vor allem monatliche Ausführungen üblich sind – je nach Art der jeweiligen Zahlung. In der Praxis werden Daueraufträge immer dann genutzt, wenn ein fester Zahlbetrag regelmäßig überwiesen werden soll, denn dieser steht im Rahmen eines solchen Auftrags fest. Typisches Beispiel wäre die Zahlung der monatlichen Miete. Für regelmäßige Zahlungen, deren Betrag schwanken kann, eignen sich Daueraufträge hingegen nicht, obwohl die entsprechende Betragshöhe jederzeit wieder verändert werden kann – ohne dass der Dauerauftrag neu eingerichtet werden muss. In diesen Fällen ist die Nutzung einer Einzugsermächtigung bzw. Lastschrift deutlich praktischer, da diese keiner manuellen Betragsanpassung erfordert.

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