Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die sogenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen – kurz AGB – sind heute automatisch Bestandteil zahlreicher Vertragsabschlüsse. Sie fungieren dabei als vorformulierte Bedingungen, die beim jeweiligen Vertragsabschluss gelten. Auch im Rahmen einer Girokontoeröffnung gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der betreffenden Bank bzw. Sparkasse. Mit seiner Unterschrift auf dem Kontovertrag stimmt der Antragsteller den gültigen AGB zu bzw. erkennt diese an. Ohne eine entsprechende Zustimmung ist die Kontoeröffnung im Regelfall nicht möglich.

Innerhalb der Allgemeinen Geschäftsbedingungen eines Kreditinstitutes sind Großteile aller für die Geschäftsbeziehung zwischen Kunden und Bank relevanten Rahmenbedingungen festgelegt. Sie dienen damit einer Standardisierung und Vereinfachung des Massengeschäfts und sorgen für vertragliche Klarheit. Da die AGB nur einseitig von einer Vertragspartei – der Bank oder Sparkasse – gestellt werden, bedürfen sie ständiger Kontrolle. Nur so kann Missbrauch verhindert werden. Diese Aufgabe übernehmen zum Beispiel Verbraucherschützer.

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